Trinitatisgemeinde  Dortmund
Eine Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK)

Neues aus unserem Gemeindeleben

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Erntedank 2020












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29.05.2020

Gottesdienste mit Schutzkonzept während der Coronazeit

Wir dürfen wieder gemeinsam Gottesdienste in unserer Kirche feiern. Allerdings werden diese Gottesdienste anders sein als vor dem Ausbruch der Corona Pandemie. Wie in vielen anderen Bereichen unseres Lebens, betreten wir auch bei den jetzt wieder möglichen Präsenzgottesdiensten während der Corona-Krise Neuland. Neben den Angeboten von Video-, Fernseh- oder Lesegottesdiensten, dürfen wir uns nun auch wieder in unseren Kirchen in Dortmund und Hagen persönlich treffen, das ist erfreulich. Denn der persönliche Kontakt ist doch für uns Menschen von besonderer Bedeutung.
Allerdings sind gemeinsame Gottesdienste in unserer Kirche nur möglich, weil wir aktiv unsere Gottesdienste unter Bedingungen des Infektionsschutzes neu denken. Dazu müssen wir zunächst einige Verhaltensregeln beachten, neue Verhaltensweisen lernen und unsere Gottesdienstpraxis selbst verändern, um unsere Mitmenschen bestmöglich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.
Die Liebe für unseren Mitmenschen ist für uns Christen eine der entscheidenden Säulen unseres Glaubens und Lebens.
Jesus Christus spricht: „Das wichtigste Gebot ist dieses: Höre, Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn deinen Gott lieben, mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Willen und mit deiner ganzen Kraft. Das zweite ist: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist wichtiger als diese beiden“ (Mk 12, 29-31).
Auch wenn die Liebe zu Gott und zu unseren Mitmenschen das Kennzeichen des Christentums ist, so bekommt diese Liebe in der Pandemie eine neue und sehr konkrete Form im Rahmen von gemeinsamen Gottesdiensten:

Aus Liebe zu unseren Mitmenschen halten wir die Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern ein. Dies ist besonders beim Betreten und Verlassen der Kirche zu beachten.
Aus Liebe zu unseren Mitmenschen begrüßen wir uns freundlich, aber ohne Handschlag.
Aus Liebe zu unseren Mitmenschen tragen wir in der Kirche auf dem Weg zum Platz und beim Singen möglichst einen Mund-Nasen-Schutz.
Aus Liebe zu unseren Mitmenschen halten wir uns an die Husten und Niesetikette.
Aus Liebe zu unseren Mitmenschen verzichten wir auf lauten, gemeinsamen Gesang.
Aus Liebe zu unseren Mitmenschen nutzen wir im Kirchraum nur die markierten Plätze und setzen uns auf die zugewiesenen Plätze.

Wie Sie alle beim Lesen feststellen dürften, sind die Veränderungen zu Gottesdiensten vor dem 15. März doch gravierend.
Auch vor dem Gottesdienst an sich machen die Veränderungen natürlich nicht halt. Die Form, in der wir gemeinsam Gottesdienste feiern, wird sich ebenfalls verändern müssen. Welche Formen von gemeinsamen Gottesdiensten sich unter den oben beschriebenen Bedingungen bewähren, wird sich zeigen. Liebe Gemeindeglieder, lassen Sie sich einladen und gehen Sie gemeinsam mit uns auf die Suche nach neuen Formen eines gemeinsamen Gottesdienstes. Um in den kommendem Wochen und Monaten trotz der Einschränkungen mit Freude gemeinsam Gottesdienst feiern zu können. Gemeinsam Gott zu loben, sein Wort zu hören und uns an der Gemeinschaft zu erfreuen, die Gott uns schenkt. In diesem Sinne, Ihr Vikar Per Tüchsen.



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